Fluthilfe für Menschen in Pakistan

Kai Gehring, Grüner Bundestagsabgeordneter für Essen, begrüßt das Engagement von „Aktion Deutschland Hilft“ in Pakistan und ruft zum Spenden auf

Nach den schweren Fluten in Pakistan und einigen Regionen Indiens sind laut den Vereinten Nationen mehr als 6.4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ausgelöst wurden die Fluten durch einen außergewöhnlich starken Monsunregen. Über 12.400 Kilometer Straßennetz wurden zerstört, wodurch der Zugang zu lebensnotwendigen Hilfsgütern wie Trinkwasser, Lebensmitteln oder Hygienesets erschwert ist. In Kooperation mit Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ leisten lokale Partnerorganisationen vor Ort Nothilfe. Sie sind die Helfer*innen der allerersten Stunde und können durch ihre Orts- und Umgebungskenntnis betroffene Menschen auch in abgelegenen Gebieten schnell erreichen.

„Die gewaltige Naturkatastrophe in Pakistan zerstört die Lebensgrundlage von Millionen Menschen“, sagt Kai Gehring, Kuratoriumsmitglied der „Aktion Deutschland Hilft“. Er begrüßt das Engagement der Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“: „Angesichts der sich immer weiter verschärfenden Klimakrise muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken und sich gegenseitig unterstützen. Es ist daher sehr wichtig, dass „Aktion Deutschland Hilft“ weltweit Partnerschaften pflegt und jetzt schnell und zielgenau Unterstützung aus Deutschland bereitstellen kann.“ Weiter betonte er: „Die Klimakrise mit ihren verheerenden Folgen ist die globale Menschheitsherausforderung unserer Zeit. Wir müssen ihr mit globaler Zusammenarbeit und Solidarität entgegenwirken.“

Alle die helfen möchten, ruft Gehring zum Spenden auf: „Diejenigen, die helfen möchten und die finanziellen Möglichkeiten dazu haben, bitte ich um Unterstützung für die Menschen in Pakistan. Schon kleine Spendenbeträge können viel bewirken.“

In den am schwersten getroffenen Provinzen von Pakistan ist die humanitäre Lage weiterhin katastrophal. Durch Spendengelder von „Aktion Deutschland Hilft“ stellt beispielsweise die Bündnisorganisation arche noVa gemeinsam mit dem Partner Participatory Village Development Program eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicher. Dadurch werden Krankheiten wie Malaria oder Poli vorgebeugt, deren Erreger sich im Flutwasser schnell ausbreiten. Lokale Partnerorganisationen kommen aus der gleichen Kultur, sprechen die Sprache und kennen sich vor Ort aus. Sie verfügen über effiziente Mechanismen, um schnell und zielgerichtet zu helfen. Häufig haben sie bereits Hilfsstrukturen in den Krisengebieten aufgebaut, sind nah an den Menschen und wissen, welche Hilfe benötigt wird.

Essentiell sind die Ortskenntnis und das Wissen der lokalen Partner*innen auch dann, wenn die erste Phase der Nothilfe endet. Wenn die Überschwemmungen zurückgehen, helfen die Lokalen Partnerorganisationen den Gemeinden dabei, Unterkünfte, Schulen oder Gesundheitseinrichtungen wieder aufzubauen. Mit vielen lokalen Hilfsorganisationen bestehen langjährige Partnerschaften, die teilweise seit der letzten schweren Flutkatastrophe von 2010 gewachsen sind.

Betroffene der Flutkatastrophe können mit Spenden auf das folgende Spendenkonto unterstützt werden: Spenden-Stichwort: Flut Südasien; IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (Bank für Sozialwirtschaft). Online-Spenden sind möglich unter: www.aktion-deutschland-hilft.de.