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Pressemitteilung

„Essen braucht klare Pläne, um Kitas und Schulen verantwortlich wieder zu öffnen!“

Kai Gehring, Essener Bundestagsabgeordneter und Grünen-Obmann im Ausschuss für Bildung und Forschung des Bundestags, erklärt:

 

„Die Bedürfnisse und Interessen der Kinder sind in der Corona-Krise in Essen viel zu lange unberücksichtigt geblieben. Auch deshalb ist es problematisch, dass die Pläne für die Öffnung von Kitas und Schulen in unserer Stadt weiter noch vage bleiben.

 

Die Kitas und Schulen in Essen sollten im Mai planbar, stufenweise und behutsam wieder öffnen, um Kindern Perspektiven und Eltern Klarheit zu schaffen. Infektions- und Gesundheitsschutz bleiben weiter wichtig und sind genauso zu gewährleisten, wie die Förderung und Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen. Der Schutz vor Infektionen muss gerade auf den Weg zur Schule und in den Pausen gesichert sein. Wichtig ist auch Klarheit zu schaffen, wie Mittagsverpflegung und Mensabetrieb organsiert werden können, denn mit leerem Magen lässt es sich schlecht lernen.

Es schadet Kindern, wenn sie über Wochen und Monate vom Kontakt zu Gleichaltrigen, Freunden, Mitschülern, Erziehern und Lehrern abgeschnitten sind. Die Bildungschancen waren schon vor Corona ungleich verteilt, das darf sich durch die Krise nicht noch zusätzlich verstärken. In der Krise zeigt sich, dass die Möglichkeiten für spielerisches und digitales Lernens zuhause im Homeschooling ungleich verteilt sind, damit droht Bildungsungegerechtigkeit zu wachsen.

Darum muss eine gesundheitlich verantwortbare und gut geplante statt überstürzte Öffnung der Bildungseinrichtungen in Essen von der Stadtverwaltung und Großen Koalition nachdrücklich angegangen werden. Kitas und Schulen, Erzieher*innen und Lehrkräfte müssen frühzeitig in die Lage versetzt werden unter Einhaltung der Pandemie-Regeln den Lernbetrieb wieder aufzunehmen.“