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Rede

Friedens- und Konfliktforschung stärken

An diesem Tag einer tiefen Zäsur in den USA diskutieren wir über die Perspektiven der Friedens- und Konfliktfor­schung hierzulande. Ich finde das durchaus passend. Denn das Verstehen von Konfliktursachen, das Verhin­dern von Konflikten und Kriegen, mehr Prävention, Rati­onalität und Gedankenaustausch tun den internationalen Beziehungen gut. Anders gesagt: Postfaktische Einfalt darf die internationale Politik nicht bestimmen; denn es geht letztlich um den Erhalt des friedlichen Zusammen­lebens von uns allen. Die Politik ist auf wissenschaftlich fundierte Informationen und Empfehlungen angewiesen. Für uns Grüne ist deshalb klar: Wir müssen die Friedens­forschung besser ausstatten und systematisch stärken.

 

Zum Lesen: Rede_170120_Friedens-u Konfliktforschung

Eine Reaktion auf “Friedens- und Konfliktforschung stärken

  1. Lieber Kai! Deine beiden Beiträge (Forschungszusammenarbeit mit Afrika und zur Friedens- und Konfliktforschung sprechen mir aus Herz und Hirn. Nur wenn wir die Forschungs- und Arbeitsmöglichkeiten in den Heimatländern stärken und dabei nicht nur die Rendite für Deutschland und die EU im Auge behalten, ist hoffnungsvolle Entwicklung möglich. Das würde langfristig auch Korruption in den Regierungen und demokratischen Aufbruch fördern. Besonders die kleinen Entwicklungsprojekte und humanitäre Hilfsorganisationen legen großen Wert auf ihre Nachhaltigkeit und den guten Einsatz ihrer begrenzten Mittel und sollten deshalb gefördert werden. Der endlich ins Auge gefasste Marshall-Plan von Minister Müller macht tatsächlich Hoffnung, da er auch kleinere Organisationen befragt. Also nur mutig voran! Wissen statt Waffen! Hirn statt Humbug!

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