Mehr Generationengerechtigkeit durch Senkung des Wahlalters
Zur Forderung des Deutschen Kinderhilfswerkes und UNICEF nach stärkerer Kinder- und Jugendbeteiligung erklärt Kai Gehring, jugendpolitischer Sprecher:Wer verhindern will, dass immer mehr Entscheidungen zu Lasten junger Generationen fallen, muss jetzt den Jugendlichen eine Stimme geben. Dies ist gerade angesichts des demografischen Wandels wichtig, der zu einer neuen Generationenschichtung führt. Daher freuen wir uns, dass Bremen auf grüne Initiative hin eine Vorreiterrolle einnimmt und als erstes Bundesland das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre absenkt. Die Forderungen des Deutschen Kinderhilfswerkes und von UNICEF für stärkere Beteiligungsrechte junger Menschen teilen und begrüßen wir.
Auch auf Bundesebene muss das Wahlalter endlich abgesenkt werden. Wir Grüne haben als einzige Fraktion entsprechende Gesetzentwürfe vorgelegt, nach denen das aktive Wahlrecht ab 16 Jahre gelten soll. Dies wollen wir mit mehr politischer Bildung und mehr Beteiligung auf allen Ebenen verbinden. Junge Menschen haben das Interesse und die Kompetenz, endlich stärker und früher mitzubestimmen. Ihnen mehr politische Teilhabe zu ermöglichen würde zu jugendgerechteren Entscheidungen führen und unsere demokratische Kultur beleben.








