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2. September 2008
Benachteiligung von Kriegsdienstverweigerern beenden
Zur heutigen Pressekonferenz der Zentralstelle KDV erklärt Kai Gehring, jugendpolitischer Sprecher:Die ungerechte Behandlung von Kriegsdienstverweigerern muss sofort beendet werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass dieses Jahr 90 000 Zivildienstleistende einberufen werden, während nur 60 000 Wehrpflichtige Grundwehrdienst leisten müssen.
Die für den Zivildienst zuständige Ministerin von der Leyen ist aufgerufen, die Zivildienstleistenden nicht weiter im Regen stehen zu lassen. Es ist reine Willkür, wenn 14 000 Wehrpflichtige nur deshalb als tauglich eingestuft werden, weil sie den Kriegsdienst verweigern. Zivildienst als von der Wehrpflicht abgeleiteter Dienst darf nicht zum "Ersatz für nichts" verkommen.








