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28. April 2009

Zivilcourage im Fanblock

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Rote Karte für Gewalt" lädt die grüne Bundestagsfraktion zur Diskussion mit Verantwortlichen von Vereinen und Fanprojekten, VertreterInnen der Stadt und Fans. Am 28.04. macht die Tour Station auf Schalke. Neben Kai Gehring MdB und Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt nehmen dort u.a. Helmut Spahn, Sicherheitsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Dr. Manfred Beck, Stadtrat für Sport, Ewald Groth MdL, sportpolitischer Sprecher, und Rolf Rojek, Vorsitzender des Schalker Fan-Clubs, teil. Angefragt ist Gerald Asamoah, Spieler des FC Schalke 04.

Fußball ist die mit Abstand beliebteste Sportart in Deutschland. Hier kommen Spannung, Emotion, Eleganz, Spaß, Integration und ein faires Miteinander zusammen. Doch oft genug finden sich auch negative Schlagzeilen: Fankrawalle, antisemitische oder antischwule Beleidigungen, Rassismus, Stadionverbote, schikanöse Kontrollen, die viele Fans als überzogen empfinden. Gründe genug also für die grüne Bundestagfraktion, Gewalt und Intoleranz im Fußball zu thematisieren. Es gibt bundesweit viele gute Ansätze. Vereine engagieren sich, Fanprojekte bieten sozialpädagogische Betreuung, der DFB spricht Missstände offener an als früher und vielerorts tun sich wie auf Schalke Fans zusammen, um mit Kreativität und Spaß gegen solche Fehlentwicklungen anzugehen. Wo also klemmt es? Was muss getan werden, damit die Mehrheit der fairen und friedlichen Fußballfans sich nicht stigmatisieren lassen muss, dafür aber selbst aktiv Partei für friedliche Stadien und Toleranz ergreift?