Un(i)gerecht - Die grüne Hochschultour 2008
Grüne Ideen für bessere Hochschulen
Mit dem Abitur erhält man die "Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung". Das klingt nach Eintrittskarte für den Campus. Ist es aber längst nicht mehr. Studiengebühren, fehlende Studienplätze, zu wenig BAföG - zahlreiche Zugangshürden verstellen jungen Menschen den Weg in den Hörsaal. Das trifft besonders junge Leute, deren Eltern wenig Geld haben. Wer trotz sozial selektivem Schulsystem die Hochschulreife überhaupt erreicht hat, den schrecken dann drohende Schuldenberge vom Studium ab.
Auch an anderen Stellen drückt in den Hochschulen der Schuh: Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen fehlen in ihrer Qualifikationsphase Planungssicherheit und Unabhängigkeit. Die Kombination "Kinder, Küche, Kolloquium" hat gerade auch in der Forschung Seltenheitswert. Und Engagement für gute Lehre wird fast nie belohnt.
Grüne Hochschulpolitik will Zugangshürden zum Studium einreißen. Bildungsgerechtigkeit heißt für uns: So hochwertige Bildung wie möglich für so viele Menschen wie möglich. Und wir wollen Forschung und Lehre stärken. Der Weg in die Wissensgesellschaft führt nur durch weit geöffnete Hörsaaltüren und über gute Studien- und Forschungsbedingungen. Unsere parlamentarischen Politik-Vorschläge wollen wir mit Studierenden, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen diskutieren.
Dazu startet die grüne Bundestagsfraktion im Sommersemester 2008 unter meiner Federführung die Grüne Hochschultour 2008. Den Auftakt bildet unser Besuch in der Philipps-Universität in Marburg am 16. April. Dort wollen wir uns schwerpunktmäßig mit den Herausforderungen im Themenbereich Wissenschaft als Beruf auseinandersetzen.
Die weiteren Stationen der Grünen Hochschultour lauten:
- 20.05.08, Berlin
- 21.05.08, Hamburg
- 30.06.08, Leipzig
Über die Details werde ich rechtzeitig informieren.
Bei allen Tour-Stationen wollen wir mit Studierenden, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch kommen. Dazu werden wir uns u. a. um die Mittagszeit mit einem Grünen Sofa auf dem Campus der Diskussion stellen.







