2. Juli 2009
Rede zu Au-pair-Beschäftigungen
Au-pair-Aufenthalte leisten grundsätzlich einen positiven Beitrag zum interkulturellen Aus-tausch und zur Völkerverständigung. Sie bieten Möglichkeiten zum Spracherwerb und zum Erlernen von Schlüsselqualifikationen. Wir teilen die Intention des vorliegenden Antrags, die Bedingungen im Bereich des Aufent-haltsrechts zu verbessern und diese transparenter zu gestalten. Notwendig, überfällig und sinnvoll wären vereinfachte Visa-Regelungen, einheitlichere Sprachnachweisverfahren sowie bessere Zertifizierungen als heute.Wir kritisieren jedoch, dass die FDP in ihrem Antrag auf Qualitätskriterien für Au-pair-Beschäftigungen nur oberflächlich eingeht. In allgemeiner Form wird gefordert, Au-pair-Beschäftigungen attraktiver zu gestalten. Diese Forderungen, wie im Antrag geschehen, vorrangig auf eine Anhebung des Höchstalters von 25 auf 27 Jahre und eine Verlängerungsoption auf bis zu 24 Monate zu reduzieren, greift ohne eine entsprechende Sicherung der Rechte von Au-pairs viel zu kurz und kann sogar kontraproduktiv sein.








