Zivilcourage im Fanblock
Fußball ist die mit Abstand beliebteste Sportart in Deutschland. Hier kommen Spannung, Emotion, Eleganz, Spaß, Integration und ein faires Miteinander zusammen. Doch oft genug finden sich auch negative Schlagzeilen: Fankrawalle, antisemitische oder antischwule Beleidigungen, Rassismus, Stadionverbote, schikanöse Kontrollen, die viele Fans als überzogen empfinden. Gründe genug also für die grüne Bundestagfraktion, Gewalt und Intoleranz im Fußball zu thematisieren. Es gibt bundesweit viele gute Ansätze. Vereine engagieren sich, Fanprojekte bieten sozialpädagogische Betreuung, der DFB spricht Missstände offener an als früher und vielerorts tun sich wie auf Schalke Fans zusammen, um mit Kreativität und Spaß gegen solche Fehlentwicklungen anzugehen. Wo also klemmt es? Was muss getan werden, damit die Mehrheit der fairen und friedlichen Fußballfans sich nicht stigmatisieren lassen muss, dafür aber selbst aktiv Partei für friedliche Stadien und Toleranz ergreift?








