Protest muss weitergehen: Rechtsextremismus raus aus der Kulturhauptstadt!
„Es ist bedauerlich, dass die vom Vermieter angestrengte Räumungsklage keinen Erfolg hatte. Für die nördliche Innenstadt ist es imageschädigend und nicht akzeptabel, dass die bei Rechtsextremen beliebte Kleidungsmarke „Thor Steinar“ noch bis 2014 vertrieben wird. Daher ist es unerlässlich, dass der gesellschaftliche Protest gegen alle rechtsextremen Entwicklungen mit aller Kraft weitergeht. Dazu gehört auch die Demo gegen den Oseberg-Laden am kommenden Samstag.
Oseberg ist aber nur eine rechtsextreme Problemzone in Essen: Esist für alle Demokraten alarmierend, dass der Essener Kreisverband der vom Verfassungsschutz beobachteten rechten Partei „PRO NRW“ aktiv in den Landtagswahlkampf eingreift. Unter dem Deckmantel der Islamkritik und mit bürgerlichem Anstrich wird hier gegen religiöse Gruppen und deren Religionsausübung gehetzt. Auch an diesem Punkt muss Essen sich querstellen.
Den plumpen Versuchen von Rechtsextremen sich im Essener Stadtbild stärker zu verankern, müssen Stadt, Politik und Zivilgesellschaft entschlossen entgegentreten. Dafür ist eine verstärkte Gesamtstrategie gegen Rechtsextremismus und für Demokratie dringend notwendig. Aufklärung und Prävention seitens der Stadtverwaltung sowie Achtsamkeit und Zivilcourage seitens der Bürger und bestehender Initiativen müssen Hand in Hand gehen. Nur so bleibt unsere Stadt weiterhin das, was sie schon immer war: bunt, weltoffen und tolerant!“








