Lesbische und schwule Jugendliche stärken
An den Schulen ist Homophobie besonders verbreitet. Das Wort "schwul" ist zu einem der häufigsten Schimpfwörter geworden. Nach Angaben der Bundesregierung erleben lesbische und schwule Jugendliche gesellschaftliche Diskriminierung zum einen in Form von verbaler und psychischer Gewalt und zum anderen sehen sie sich auch körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt. Für die große Zahl der gleichgeschlechtlich orientierten Jugendlichen ist daher der Weg vom inneren zum öffentlichen Comingout mit einer großen psychischen Belastung verbunden. Dies drückt sich auch darin aus, dass 18 Prozent der schwulen oder lesbischen Jugendlichen bereits einen oder mehrere Suizidversuche hinter sich haben; mehr als die Hälfte hatte bereits an Selbstmord gedacht.








