Besuch im PULS Düsseldorf
Dazu erklärt Kai Gehring:
„Das Gespräch und der offene Austausch mit den Jugendlichen ist mir sehr wichtig. Die Erfahrungsberichte der Jugendlichen haben gezeigt, wie wichtig Jugendeinrichtungen wie das PULS für Jugendliche vor, während und nach ihrem Coming Out sind. Deshalb begrüßen und unterstützen wir, dass es für queere Jugendliche eine kompetente und beliebte Anlaufstelle gibt, in der sie ohne Angst verschieden sein können. Im PULS, das im November seinen erster Geburtstag feiern konnte, erfolgt Beratung und Unterstützung für Jugendliche, hier können sie Erfahrungen mit Gleichaltrigen austauschen, Freundschaften schließen und gemeinsam Freizeit verbringen. Die Arbeit, die das PULS leistet, kann man deshalb nicht hoch genug anerkennen.
Die Gespräche mit den Jugendlichen haben uns überdeutlich gemacht, dass der Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen gegen Lesben und Schwule gerade in der Schule eine Daueraufgabe bleibt. Auch Lehrerinnen und Lehrer sind hier oft überfordert: Sie brauchen eine pädagogische Aus- und Weiterbildung für Vielfalt und brauchen mehr Bewusstsein für die Lebenslagen von queeren Schülerinnen und Schülern. Gelebte und wertgeschätzte Vielfalt muss fester Bestandteil unseres Schullebens sein – das tut allen und dem Schulklima insgesamt gut!“
Mangelndes Problembewusstsein und null Willen zur Veränderung sind traurigerweise schwulesbisches Markenzeichen der schwarz-gelben Bundesregierung: Wenn es um die schwierige Lage lesbischer und schwuler Jugendlicher geht, steckt das Jugendministerium den Kopf in den Sand. Lesbische und schwule Jugendliche brauchen offensive Förderstrategien und breite Unterstützung statt verantwortungsloses Schulterzucken.








