19.05.2014  Forschung

Aktivitäten des Forschungszentrums Jülich im Zusammenhang mit der Hochtemperaturreaktortechnik

Laut dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, das mit anderen Bundesressorts die Leitlinien für die Energieforschung in Deutschland vorgibt, soll diese sich seit dem im Lichte der Atomkatastrophe von Fukushima von einer breiten Mehrheit beschlossenen Atomausstieg konsequent an der Energiewende ausrichten. Dieser Wille der Bundesregierung scheint noch nicht in allen von ihr getragenen Forschungszentren verinnerlicht worden zu sein, wie unter anderem die Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage „Förderungen von Vereinigungen der Atomlobby“ zeigt.

Während einzelne bundeseigene Unternehmen und vom Bund getragene Forschungszentren nach dem Jahr 2011 ihre Mitgliedschaften in den Atomlobby-Vereinigungen kündigten, halten die meisten im Atomforschungsbereich tätigen Zentren unbeirrt daran fest und fördern so Vereinigungen, die sich nach wie vor für eine dauerhafte Nutzung der Atomkraft einsetzen, die sie unbeirrt für richtig und sinnvoll halten – und atomare Risiken für beherrschbar. Diese Forschungseinrichtungen unterminieren so die ihnen von der Politik gemachten Vorgaben, die sich wiederum vom Willen einer breiten Mehrheit der Menschen in Deutschland ableiten.

 

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Antwort_KA_Juelich_Hochtemperaturtechnik