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Rede

Rede zu Hochschulstatistik

Zur Geisterstunde beraten wir heute den Regierungsentwurf für eine Novelle des Hochschulstatistikgesetzes. Ich freue mich, dass die Regierung endlich ihre Änderungsvorschläge zur Debatte stellt. Denn es ist schon zweieinhalb Jahre her, dass der Ausschuss für Hochschulstatistik klar gemacht hat, an welchen Stellen und wie die Hochschulstatistik verbessert werden muss, um für politische Entscheidungen eine bessere Datengrundlage bereitzustellen.   Wir teilen das Ziel des Gesetzes, Politik und Verwaltung – also Parlamenten und Ministerien –, genauere Daten bereitzustellen, um die dynamische Entwicklung der Hochschullandschaft und die Wirkung von politischen Entscheidungen abbilden zu können. Zahlreiche Veränderungen gab es in den letzten Jahren, aber bei vielen Fragen scheitert die Antwort an fehlenden Daten: Wie hat sich die Bologna-Reform ausgewirkt, zum Beispiel der Übergang vom Bachelor-Studium in den Master? Wie haben und müssen sich Lehrkapazität und Lehrinhalte entwickeln, wenn es mehr Studierende der ersten Generation gibt oder auch mehr mit beruflicher Qualifikation? Nicht zuletzt haben sich auch die Lieferverpflichtungen gegenüber EUROSTAT – dem statistischen Amt der Europäischen Union – verändert. Dem trägt die Novelle Rechnung. Mit ihr dürfte sich arbeiten lassen.

 

PDF:

Rede_151112_Novelle_Hochschulstatistikgesetz_1_Lesung

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